

Mein Name ist Alexander Klein. Seit dem Alter von 10 Jahren widme ich mich der Fotografie. Meine erste Kamera bekam ich von meinem Vater geschenkt - ich erinnere mich noch genau daran. Es war eine sehr einfache, analoge Kamera ohne Schmuck und Extras wie Zoom, aber ich war überglücklich damit und "verknipste" einen Film nach dem anderen. Die ersten Bilder waren gelinde gesagt schrecklich, aber es ist eben noch niemand als Meister vom Himmel gefallen.
Nach einem Jahr erkannten meine Eltern, dass ich aus der Kamera herausgewachsen war, und machten mir ein für ein Kind im zarten Alter von 11 Jahren nahezu unvorstellbares, tolles Geschenk - eine analoge Spiegelreflexkamera. Es war die Kamera, die mein Vater sich kurze Zeit vorher selbst gekauft hatte - er hatte allerdings feststellen müssen, dass er damit nicht umgehen konnte. Also war ich ein glücklicher 11 Jahre alter Junge mit einer Spiegelreflexkamera mit 3 Objektiven und einem für damalige Verhältnisse gewaltigen Systemblitz.
Anfangs war ich natürlich total von der Kamera und ihren vielen Einstellmöglichkeiten überfordert. Aber da ich für mein Leben gerne fotografiere und das damals schon wusste, lernte ich mit der Zeit immer besser mit meinem neuen Spielzeug umzugehen.
Es war nicht einfach und kein Vergleich zu den heutigen digitalen Wundergeräten, die ich in der Zwischenzeit sehr zu schätzen gelernt habe, aber es hat mir ein sehr gutes Verständnis für den Umgang mit Film, Licht, Blende, Belichtungszeit und Motiv gegeben - ein Verständnis, was man nur mit einer Digitalen niemals bekommen kann.
Bis zum heutigen Tag hatte ich viele Kameras und habe viele tausend Bilder von den verschiedensten Menschen, Orten, Tieren und den wunderschönsten Sachen gemacht, trotzdem hat nichts so sehr mein Leben als Fotograf geprägt wie meine erste Kamera.