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Der Fotograf in Frankfurt - Eine Kurzgeschichte der Fotografie - Fotograf, Fotografie, Photograph, Photo, Foto, Camera Obscura, Frankfurt, Lichtbildner Fotograf, Fotografie, Photograph, Photo, Foto, Camera Obscura, Frankfurt, Lichtbildner


Schatten

Der Fotograf

Nicht selten bezeichnet man mich als Fotograf - doch was ist das eigentlich so ein Fotograf? Foto-Graf - ein merkwürdiges Wort - ist es vielleicht ein alter Adelsstand von edlem Geschlecht? Nun, wohl eher nicht. Betrachten wir dieses doch recht häufig verwendetet Wort mal genau - Fotograf:

Geht es nach dem ursprünglichen Sinn des Wortes, so sollte nicht vom Fotografen die Rede sein, sondern vom Photographen. Auf den ersten Blick keine große Erhellung, ich weiß. Da haben wir zum einen das Wörtchen „Photo“ und zum anderen das Wörtchen „Graph“, das so geschrieben höchstens noch ein Legastheniker mit besagtem Adelstitel verwechseln könnte.

Nehmen wir zuerst das dem Altgriechischen entstammende Wörtchen „Photo“ oder besser gesagt „photos“, das allgemein für nichts anderes als Licht steht. Sicherlich kennen auch viele das Photon - diese kleinen, unscheinbaren Dinger, aus denen elektromagnetische Strahlung - einfach gesagt Licht - besteht. Oder wie wäre es mit der Photosynthese - auch das hat mit Licht zu tun.

Somit hätten wir den Ursprung des Wortes „Foto“ im Fotografen geklärt, aber was ist denn jetzt mit dem „Graf“ oder besser gesagt „Graph“? Sie ahnen es sicher schon, auch hier haben die alten Griechen ihre Finger im Spiel gehabt. Das Wort „Graph“ leitet von „graphein“ her, was für nichts geringeres als „malen“ oder „zeichnen“ steht.

Ein absoluter „Aha-Moment“ - damit ist der Fotograf, oder wie es korrekt heißen müsste „Photograph“, nichts geringeres als ein „Licht-Maler“ oder, wie sogar die offizielle Bezeichnung in Deutschland für den Ausbildungsberuf ist, ein „Lichtbildner“. Ein Fotograf malt mit Licht. Ist das Wort erst einmal verstanden, könnte man es wohl kaum besser beschreiben.

Alte Tradition

Jetzt, wo das Wörtchen „Photo“ sich als bloßes Licht entpuppte und der besagte „Graph“ alles andere als adelig ist, mag die Titulierung Fotograf ein bisschen an ihrem Reiz verloren haben - das muss sie aber nicht.

Die bildgebende Kunst der Fotografie reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, wo Astronomen erstmals die sogenannte Camera Obscura (lat. für „Dunkle Kammer“) für ihre Beobachtungen nutzten. Anders als heutige moderne Linsenkonstrukte verwendete die Camera Obscura ein winziges Loch, durch das die Lichtstrahlen eingefangen wurden. Auch lichtempfindliche, chemische Träger gab es hier noch nicht - die Camera Obscura wurde lediglich für wissenschaftliche Beobachtungen genutzt.

Als 1550 die Linse wiederentdeckt wurde, erlebte die Kamera als solche einen Aufschwung. Es war erstmals möglich, deutlich hellere und schärfere Bilder zu projizieren. Allerdings mangelte es immer noch an Filmen oder ähnlichen Bildträgern. 1685 war es dann durch Ablenkspiegel möglich, das Bild auf einen Bogen Papier umzuleiten, wo es abgezeichnet werden konnte. Zu dieser Zeit hätte das Wort Photograph also noch deutlich mehr Sinn ergeben als heute.

Im 18. Jahrhundert, dem Zeitalter der Laterna Magica, begannen dann endlich Chemiker wie Humphray Davy lichtempfindliche Chemikalien und Fixiermittel zu untersuchen.

1826 dann der Durchbruch - ein Mann mit dem unglaublich schwer auszusprechenden Namen Joseph Nicéphore Nièpce fertigte die erste Fotografie im Heliografie-Verfahren an und legte damit den Grundstein für die Fotografie im heutigen Sinne. Zugegeben - das Bild ist keine Augenweide und viel zu erkennen ist auch nicht, aber alles fängt einmal klein an.

Erstes Foto

Auch die Urväter der heutigen Digitalkameras waren alles andere als galant. Die erste Digitalkamera im Jahre 1975 wog immerhin 3,6 Kilogramm, war größer als ein Toaster und brauchte 23 Sekunden, um ein Bild in der atemberaubenden Auflösung von 100 x 100 Pixeln in Schwarz/Weiß abzulichten. Wunderwerke sehen anders aus. Weitere 23 Sekunden dauerte es übrigens, das Bild wieder anzuzeigen. Gerade einmal 10.000 Pixel hatte dieses Monstrum - die Kamera des iPhone 4 zum Vergleich hat eine Auflösung von 5.018.112 , was mehr als das 500 fache ist.

Fotograf bei Frankfurt

Sie sehen schon, Fotografen sind ein altes Geschlecht, wenn auch nicht von Adel, aber von großer Tradition. Gerne stehe ich Ihnen als Fotograf in meinem Fotostudio bei Frankfurt oder bei Ihnen vor Ort zur Verfügung. Sehen Sie sich doch ein wenig in meiner Galerie um, informieren sich über meine Preisgestaltung oder kontaktieren Sie mich direkt für weitere Fragen.